Tarifvertrag deutsche bahn services

Allerdings sind unterschiedliche Tarifverträge, die von konkurrierenden Gewerkschaften geschlossen werden und die die gleiche Gruppe von Arbeitnehmern in einem Betrieb abdecken, in Deutschland sehr selten. Grund dafür ist die Tradition der gewerkschaftlichen Zusammenarbeit und die beherrschende Stellung der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vertretenen Gewerkschaften. Die acht Mitgliedsorganisationen des DGB repräsentieren insgesamt 6,2 Millionen Arbeitnehmer, während der dbb, die zweitgrößte Spitzenorganisation, 43 Mitgliedsorganisationen hat, die insgesamt 1,28 Millionen Arbeitnehmer repräsentieren. Der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) hat 14 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt 273.000 Mitgliedern. Die Befragten in Deutschland waren im Durchschnitt weniger optimistisch in Bezug auf die Zukunft ihrer Kinder oder Enkelkinder (58% stimmen zu oder stimmen ihr zu), als hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft (68%) im Jahr 2016. Diese Feststellung ähnelt der in vielen anderen westlichen EU-Mitgliedstaaten. Der gegenteilige Trend ist jedoch in vielen östlichen Mitgliedstaaten zu beobachten, in denen die Menschen tendenziell optimistischer in Bezug auf die Zukunft ihrer Kinder sind als in Bezug auf ihre eigene. Es gibt auch das Beispiel der getrennten Tarifverträge, die zwischen der Deutschen Bahn ausgehandelt wurden, und: Die Rechtsgrundlage für Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz in Deutschland ist der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das AGG wird von der Bundesanstalt für Antidiskriminierung überwacht, die Monitoring-Berichte veröffentlicht. Antidiskriminierungsstellen gibt es auch auf regionaler Ebene und als lokale Anlaufstellen. Es gibt Hinweise darauf, dass Diskriminierungsfälle erheblich unterbewertet sind. Juristische Streitigkeiten werden von den lokalen und regionalen Arbeitsgerichten beigelegt.

Die Sicherheitskennzahl der LTIF am Arbeitsplatz ist in Deutschland im Berichtsjahr leicht gesunken. Auch die Vorbereitungen für die weltweite Berichterstattung der LTIF wurden weiter vorangetrieben. Nach Angaben der nationalen Quelle ist sowohl bei der Tarifabdeckung als auch bei der Betriebsratsabdeckung ein anhaltender Rückgang zu verzeichnen, wenn auch in den letzten Jahren weniger ausgeprägt. Nach dem Mindestlohngesetz von 2014 (MiLoG) gilt seit dem 1. Januar 2015 ein nationaler Mindestlohn. Das MiLoG gilt nicht für Arbeitnehmer im Alter von 18 Jahren oder jünger (die stattdessen unter das Jugendschutzgesetz fallen), Auszubildende in der Berufsausbildung oder Praktikanten (definiert als Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen) und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung.

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